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Kommunismus, die er als dem Christentum entgegengesetzte Ideologien betrachtete. Daher hatte er nichts
dagegen, sich mit dem Faschismus zu einigen, der wegen seines Autoritarismus zwar gefährlich, aber wenigstens
antikommunistisch war.
32
Marx sah in der Religion das Begleitphänomen einer entfremdeten Welt: "Das religiöse Elend ist in einem der
Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der
Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist
das Opium des Volks. Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung
seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung,
einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des
Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist." (Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie)
Somit ist der Marxismus atheistisch.
33
siehe I. Silone, S.292
34
Die Kirche verhielt sich nach dem Machtwechsel relativ neutral. Der Vatikan bemühte sich lediglich in
Erfahrung zu bringen, was die politischen Absichten des Faschismus gegenüber der Kirche (siehe Brunello
Mantelli, S. 58) seien.
35
siehe I. Silone, S. 91
36
siehe I. Silone, S. 166
37
siehe I. Silone, S. 166
38
siehe I. Silone, S. 170
39
siehe I. Silone, S. 172
40
siehe I. Silone, S. 180
41
siehe I. Silone, S. 182
42
eine Truppe des italienischen Heeres, versieht Polizeidienst nach Weisung des Innenministers
43
siehe I. Silone, S. 210
44
siehe I. Silone, S. 214
45
siehe I. Silone, S. 106
46
siehe I. Silone, S. 27
47
siehe I. Silone, S. 105
48
siehe I. Silone, S. 106
49
siehe I. Silone, S. 107
50
siehe I. Silone, S. 28
51
siehe I. Silone, S. 196
52
siehe I. Silone, S. 197
53
siehe I. Silone, S. 202
54
Monolithisch wurden die KPs der Welt erst durch den Stalinismus. Nach Stalins Machtantritt schaltete dieser
nach und nach alle Oppositionellen aus. Die Linke Opposition unter Trotzki, dem Gegenspieler Stalins, war das
Ende der Opposition in den KPs an sich. In Wirklichkeit zeigt die Geschichte, dass die kommunistischen
Organisationen alles andere als monolithisch waren. Sie war von scharfen internen Konflikten gekennzeichnet,
die durch Argumente, manchmal auch öffentliche, und durch Abstimmungen auf Kongressen gelöst wurden.
55
siehe I. Silone, S. 202
56
siehe I. Silone, S. 203
57
siehe I. Silone, S. 320
58
siehe I. Silone, S. 45
59
siehe I. Silone, S. 45
60
siehe I. Silone, S. 82
61
siehe I. Silone, S. 175
62
siehe I. Silone, S. 309
63
siehe I. Silone, S. 307
64
Man könnte diese Folter jedoch auch historisch deuten. Silone kann hier ebenso gut auf den Mordfall
Metteotti, dem Einheitsführer der Sozialisten, der in einer äußerst harten Rede die Regierung angriff, eingehen:
Am 10. Mai wurde Metteotti das Opfer einer faschistischen Entführung und verschwand. Seine Leiche, an der
die erlittene Folter noch sichtbar waren wurde erst am 16. August gefunden. Diese Deutung des Todesfalls von
Luigi Murica würde jedoch nicht in das Schema des christlichen Symbolismus im Roman reinpassen.
65
siehe I. Silone, S. 247
66
siehe I. Silone, S. 310
67
siehe I. Silone, S. 44
68
siehe I. Silone, S. 254
69
siehe I. Silone, S. 168
70
Eines der größten Erfolge des Faschismus war die Unterzeichnung der Lateranverträge mit der katholischen
Kirche am 11. Februar 1929. Die Annäherung an der Kirche hatte 1922 begonnen. Seitdem hatte Mussolin ein
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