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besonderes Ohr für die Forderungen des Vatikans, z.B. wenn es darum handelte, die vatikanische Banco di
Roma vor dem Konkurs zu retten, die öffentliche Schule durch das Staatsexamen mit der privaten
gleichzustellen oder den Priestern im Wahlgesetz von 1928 einen Sonderstatus zu garantieren. Mit den
Lateranverträgen wurde die katholische Kirche als souveräne staatliche Einrichtung anerkannt und erhielt für die
im Risorgimento (19. Jahrhundert) erlittenen Gebietsverluste eine Entschädigung. Der Staat bezahlte einen
hohen Preis, aber die Verträge stärkten in kurzer Zeit den Faschismus auf internationaler und nationaler Ebene
und förderten den Konsens der katholischen Massen.
Bibliographische Angaben
1. Ignazio Silone Rebell und Romancier, Dagmar Ploetz, Verlag Kiepenheuer und
Witsch, 1. Auflage 2000
2. Der italienische Faschismus Ökonomische und ideologische Grundlagen, Karim
Priester, Verlag Pahl-Rugenstein, 1. Auflage 1927
3. Der Faschismus, Ignazio Silone, Verlag Neue Kritik Frankfurt, 2. Auflage 1978
4. Geschichte der faschistischen Bewegung, Girechina Volpe, Verlag Novissima, 1.
Auflage 1940
5. Der italienische Widerstandskampf 1943 bis 1945, Roberto Battaglio/Giuseppe Garitano,
DMV, 1. Auflage 1964
6. Lektionen über den Faschismus, Palmira Togliatti, Verlag Marxistische Blätter, 1.
Auflage 1973
7. Der Antifaschismus in Italien, Giorgio Amendola, Verlag Klett-Cota, 1. Auflage 1977
8. Der faschistische Staat in Italien, Ernst Wilhelm Eschmann, Jedermanns Bücherei, 2.
Auflage 1933
9. Kurze Geschichte des italienischen Faschismus, Brunella Mantelli, Verlag Klaus
Wagenbach, 1. Auflage 1998
10. Wein und Brot, Ignazio Silone , Verlag Kepenheuer & Witsch, 1. Auflage 1974
11. Kindlers Literaturlexikon
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